Programm

Eine Zertifizierung bei der Landespsychotherapeutenkammer wird beantragt.

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Psychological Flexibility: A Brief Experiential Workshop (WS 1)
Lance McCracken, Uppsala (Schweden), London (UK)
Anmeldung

There are now at least 20 randomized controlled trials of cognitive behavioral treatment for chronic pain focused specifically on enhancing psychological flexibility (PF). Each one shows significant benefits for a significant proportion of participants. Most of these treatments are versions of Acceptance and Commitment Therapy (ACT), including group-based, individual, and online treatments. Most of these trials also show that facets of PF represent likely mechanism of change when participants experience improvements, an important finding as clinical research increasingly adopts a focus on process-based therapy. This workshop will review current evidence and demonstrate a few of the latest methods for quickly increasing PF. Methods and processes related to self and perspective-taking will be particularly emphasized as these are often the least understood, and utilized, and are potentially very powerful methods for producing behavior change.

Eine gesonderte Anmeldung ist erforderlich.

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Mut zur Wut-Körperpsychotherapie (WS 2)
Ulrike Kaiser, Dresden
Anmeldung

Manche Patienten bringen starke Emotionen wie Wut in die Interaktion ein. Besonders im Gruppensetting können daraus dynamische Situationen entstehen. Wut, in ihrer unbewältigten Form, kann dabei maßgeblich den Prozess sowohl physiologisch-funktionell als auch psychologisch-interaktionell behindern. Ziel des Workshops ist, das an sich tabuisierte Gefühl der Wut als Kraftquelle zu begreifen und in der Therapie gezielt zu adressieren. Es werden physiologisch-funktionelle Grundlagen zur Notwendigkeit der Berücksichtigung von Wut aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie die Grundvoraussetzungen in der psychotherapeutischen Arbeit vorgestellt. Anhand praktischer Übungen im Anschluss an diese kurze theoretische Einführung soll den Teilnehmern Mut gemacht werden, sich dem erst einmal bedrohlich wirkenden Gefühl Wut anzunähern. Einer einfachen Struktur folgend (Wahrnehmen und Anerkennen, Regulieren, Bewältigen) werden Ansätze vorgestellt, die in der engen Zusammenarbeit zwischen Physio- und Psychotherapie Zugang zum Erleben sowie zu dessen Bewältigung im Sinne eines verbesserten Selbstmanagements beim Patienten hinsichtlich seiner Wut ermöglichen. Feedback und Diskussion von den Teilnehmern sowie Einbringen eigener Erfahrungen und Fälle ist ausdrücklich erwünscht. Materialien werden von den Referenten gestellt.

Eine gesonderte Anmeldung ist erforderlich.

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Phantom Teams, Dr. House und Emergency Room: Möglichkeiten und Grenzen von Interdisziplinarität (WS 3)
Paul Nilges, Mainz
Anmeldung

Interdisziplinäres Arbeiten unterscheidet sich von den in der Gesundheitsversorgung üblichen Kooperationsformen (multidisziplinär, konsiliarisch, Liaison) hinsichtlich Qualität sowie Intensität der Kommunikation und damit verbundenem zeitlichen Aufwand.

Von der IASP und namhaften Autoren werden als Kriterien für echte Interdisziplinarität u. a. „gemeinsame Verantwortung“, „gemeinsame Untersuchung“, „gemeinsame Erhebung von Befunden“, „ein transparenter Kommunikationsprozess“, „Integration der Informationen innerhalb des Teams“ und „keine diagnostischen oder therapeutischen Auftragsarbeiten“ genannt. Die alltäglichen Arbeitsabläufe in interdisziplinären (multimodalen) Arbeitsgruppen unterschiedlicher Fachrichtungen (typischerweise Medizin, Pflege, Psychologie und Physiotherapie) entsprechen damit nicht den Regeln, die für im Gesundheitswesen (implizit und explizit) übliche hierarchisch strukturierte Abteilungen mit eindeutiger Verantwortungszuordnung gelten.

Aus dieser für alle Beteiligten ungewohnt offenen Situation, können Konflikte resultieren, die nicht nur für die Teammitglieder mit persönlichen Belastungen verbunden sind, sondern die Behandlung und damit die Effektivität direkt beeinflussen. Während Konflikte hinsichtlich alltäglicher organisatorischer Fragen in der Regel einfach lösbar sind, resultieren aus der Nichtbeachtung fachlicher Zuständigkeiten oder der Priorisierung einseitiger Therapiemaßnahmen aufgrund divergierender Krankheitsmodelle (z. B. „Spritzentherapie“ vs. Aktivierungsprogramm) nur schwer und zeitaufwändig lösbare teaminterne Konflikte, die sich ungelöst und unbesprochen negativ auf die Behandlungseffekte der Patienten auswirken können.

Im Workshop werden häufige und typische im klinischen Alltag „anstrengende“ Interaktionsmuster mit ungünstigem Einfluss auf die Teamarbeit beschrieben und mögliche Reaktionen bzw. Lösungen besprochen.

Eine gesonderte Anmeldung ist erforderlich.

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Biofeedback (WS 4)
Peter Kropp, Rostock
Anmeldung

Nach aktuellen Leitlinien gelten psychologische Verfahren, die der Verhaltenstherapie entstammen, als evidenzbasiert und als hoch effektiv in der Behandlung beispielsweise primärer Kopfschmerzen. Darunter fallen sowohl die Migräne als auch der Kopfschmerz vom Spannungstyp. Psychologische Verfahren sind wirksam und können unter bestimmten Voraussetzungen sogar als Alternative zur medikamentösen Therapie eingesetzt werden. Neben Beratung, Entspannungsverfahren, operanten und kognitiv-verhaltenstherapeutischen Behandlungsansätzen im eigentlichen Sinne hat sich in den letzten Jahren zunehmend die Biofeedback-Therapie als verhaltenstherapeutische Maßnahme zur Behandlung von Kopfschmerzen und Migräne etabliert. Aus umfangreichen Cochrane-Studien und aktuellen Metaanalysen geht hervor, dass diese Therapieverfahren beispielsweise bei der Migräne ähnlich effektiv sind wie eine medikamentöse Prophylaxe. Das Prinzip dieser Behandlung ist einfach: Grundsätzlich können alle autonom oder zentral ablaufenden Körperfunktionen über Biofeedback beeinflusst werden. Sie müssen nur bewusst wahrgenommen werden. Dadurch lassen sich diese Funktionen willentlich in die gewünschte Richtung beeinflussen. Dies gilt in besonderem Maße auch für die Behandlung von Kopfschmerzen und Migräne. So kann mit unspezifischer Wirkung zumindest eine autonome Ruhigstellung erreicht werden, die ihrerseits die Wahrscheinlichkeit beispielsweise für einen Migräneanfall reduziert. Aber auch spezifischer wirkende Verfahren können bei der Behandlung von Kopfschmerzen eingesetzt werden, so beispielsweise ein Ansatz zum Aufbau von Habituationseffekten, der direkt in den Pathomechanismus eingreift.Im Workshop werden in einem kurzen Vortrag zunächst die Grundlagen der Biofeedbacktherapie vorgestellt. Es folgen Fallbeispiele bei der Anwendung im Bereich chronischer Schmerzzustände, hier speziell bei der Migräne und beim Kopfschmerz vom Spannungstyp. Abgerundet wird das Seminar mit praktischen Übungen der Teilnehmer an verschiedenen, zur Verfügung gestellten Biofeedbackgeräten. Dabei werden Fallstricke bei der Anwendung der Geräte und bei der Behandlung ausführlich erläutert. Außerdem wird auf abrechnungstechnische Besonderheiten dieser Behandlungsmethode und auf mögliche Kontraindikationen eingegangen.

Eine gesonderte Anmeldung ist erforderlich.

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Get-together mit Imbiss
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Begrüßung
Prof. Michael Hüppe | Präsident der DGPSF
Prof. Claudia Sommer | Präsidentin der Deutschen Schmerzgesellschaft
Dr. Nikolaus Melcop | Präsident der PTK Bayern
Dr. Anke Pielsticker, Dr. Bernhard Klasen | Tagungspräsidentschaft
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Festvortrag
Vorsitz: Marianne Lücking, Freiburg
Psychological Flexibility and the Advent of Process- Based Psychological Therapy for Chronic Pain
Lance McCracken, Uppsala (Schweden), London (UK)
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Geführte Posterbegehung
Vorsitz: Christiane Hermann, Gießen
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Schmerzpsychotherapie und Innovation
Vorsitz: Michael Hüppe, Lübeck
Schmerzpsychotherapie mit Migrant*innen
Julia Kaufmann, Nottwil (Schweiz)
Schmerzen behandeln mit EMDR
Jonas Tesarz, Heidelberg
Schematherapie bei chronischen Schmerzen
Nicole Szesny-Mahlau, München
Selbsthypnose
Hansjörg Ebell, München
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Pause
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Mitgliederversammlung
Gesellschaftsabend mit Verleihung der Posterpreise
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Kontaktaufnahme mit den Arbeitskreisen
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Inderdisziplinärität: je früher desto besser?
Vorsitz: Christiane Hermann, Gießen
Pain 2020-Ist das die Antwort auf alle Fragen?
Ulrike Kaiser, Dresden
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Interdisziplinarität und Innovation
Vorsitz: Anke Diezemann, Mainz
Alles Schall und Rauch oder doch eine echte Therapie option! Cannabinoide in der Schmerztherapie.
Marc Seibolt, München
Osteopathie bei chronischen Schmerzen?!
Davy Schneider, Köln
Naturheilkundliche Pflege in der IMST
Irene Küfner, München
Neuromodulation
Reinhard Thoma, München
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Mittagsimbiss
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Möglichkeiten und Grenzen von Internet- und mobilebasierten Interventionen
Vorsitz: Anke Pielsticker & Bernhard Klasen, München
Implementierung von Internet- und mobilbasierten Interventionen in die Schmerzpsychotherapie - Sind Apps eine sinnvolle Ergänzung in der SSPT?
Matthias Berking, Erlangen
Internetgestützte Medien aus berufspolitischer Sicht - Brauchen wir ein Gütesiegel für psychologische Gesundheitsangebote im Internet?
Dietrich Munz, Berlin
Internetgestützte Medien in der Versorgung - Welche Programme können für die Anwendung empfohlen werden?
Kathrin Bernardy, Bochum
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Internetgestützte Medien - Liegt die Zukunft der Schmerzpsychotherapie im Internet?
Vorsitz: Anke Pielsticker & Bernhard Klasen, München
Teilnehmer*innen der Podiumsdiskussion:
Matthias Berking, Erlangen | Kathrin Bernardy,
Bochum | Dietrich Munz/BPtK, Berlin |
Claudia Ritter-Rupp/KVB, München
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Verabschiedung
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Tanztherapie (WS 5)
Stefanie Metzeler, Hopfen am See
Anmeldung

Auf der Grundlage einer detallierten Bewegungsanalyse werden Ihnen die theoretischen Hintergründe der tanztherapeutischen Arbeit vermittelt.Unsere Verhaltensmuster spiegeln sich in unseren Bewegungsmustern wider, die im Körpergedächtnis abgespeichert werden. Durch gezielte Bewegungsangebote können eingeübte und somit gelebte Muster durchbrochen werden. Somit wird der Therapieprozess auf der Körpergedächtnisebene unterstützt und der Weg zur gedanken- und angstfreien Bewegung geebnet.Im Rahmen von praktischen Übungen erhalten Sie die Möglichkeit, diese Zusammenhänge wahrzunehmen und zu erkennen.

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Faszienbehandlung bei chronischen Schmerzen - Übungen zur Selbstanwendung (WS 6)
Carsten Schmid, München | max. 15 TN
Anmeldung

Faszienbehandlung bei chronischen Schmerzen - Übungen zur Selbstanwendung. Vorstellung der einzelnen Komponenten des Faszientrainings sowie der entsprechenden bewegungstherapeutischen Übungen.

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Psychological Flexibility: A Brief Experiential Workshop (WS 1)
Lance McCracken, Uppsala (Schweden), London (UK)
Anmeldung

There are now at least 20 randomized controlled trials of cognitive behavioral treatment for chronic pain focused specifically on enhancing psychological flexibility (PF). Each one shows significant benefits for a significant proportion of participants. Most of these treatments are versions of Acceptance and Commitment Therapy (ACT), including group-based, individual, and online treatments. Most of these trials also show that facets of PF represent likely mechanism of change when participants experience improvements, an important finding as clinical research increasingly adopts a focus on process-based therapy. This workshop will review current evidence and demonstrate a few of the latest methods for quickly increasing PF. Methods and processes related to self and perspective-taking will be particularly emphasized as these are often the least understood, and utilized, and are potentially very powerful methods for producing behavior change.

Eine gesonderte Anmeldung ist erforderlich.

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Mut zur Wut-Körperpsychotherapie (WS 2)
Ulrike Kaiser, Dresden
Anmeldung

Manche Patienten bringen starke Emotionen wie Wut in die Interaktion ein. Besonders im Gruppensetting können daraus dynamische Situationen entstehen. Wut, in ihrer unbewältigten Form, kann dabei maßgeblich den Prozess sowohl physiologisch-funktionell als auch psychologisch-interaktionell behindern. Ziel des Workshops ist, das an sich tabuisierte Gefühl der Wut als Kraftquelle zu begreifen und in der Therapie gezielt zu adressieren. Es werden physiologisch-funktionelle Grundlagen zur Notwendigkeit der Berücksichtigung von Wut aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie die Grundvoraussetzungen in der psychotherapeutischen Arbeit vorgestellt. Anhand praktischer Übungen im Anschluss an diese kurze theoretische Einführung soll den Teilnehmern Mut gemacht werden, sich dem erst einmal bedrohlich wirkenden Gefühl Wut anzunähern. Einer einfachen Struktur folgend (Wahrnehmen und Anerkennen, Regulieren, Bewältigen) werden Ansätze vorgestellt, die in der engen Zusammenarbeit zwischen Physio- und Psychotherapie Zugang zum Erleben sowie zu dessen Bewältigung im Sinne eines verbesserten Selbstmanagements beim Patienten hinsichtlich seiner Wut ermöglichen. Feedback und Diskussion von den Teilnehmern sowie Einbringen eigener Erfahrungen und Fälle ist ausdrücklich erwünscht. Materialien werden von den Referenten gestellt.

Eine gesonderte Anmeldung ist erforderlich.

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Phantom Teams, Dr. House und Emergency Room: Möglichkeiten und Grenzen von Interdisziplinarität (WS 3)
Paul Nilges, Mainz
Anmeldung

Interdisziplinäres Arbeiten unterscheidet sich von den in der Gesundheitsversorgung üblichen Kooperationsformen (multidisziplinär, konsiliarisch, Liaison) hinsichtlich Qualität sowie Intensität der Kommunikation und damit verbundenem zeitlichen Aufwand.

Von der IASP und namhaften Autoren werden als Kriterien für echte Interdisziplinarität u. a. „gemeinsame Verantwortung“, „gemeinsame Untersuchung“, „gemeinsame Erhebung von Befunden“, „ein transparenter Kommunikationsprozess“, „Integration der Informationen innerhalb des Teams“ und „keine diagnostischen oder therapeutischen Auftragsarbeiten“ genannt. Die alltäglichen Arbeitsabläufe in interdisziplinären (multimodalen) Arbeitsgruppen unterschiedlicher Fachrichtungen (typischerweise Medizin, Pflege, Psychologie und Physiotherapie) entsprechen damit nicht den Regeln, die für im Gesundheitswesen (implizit und explizit) übliche hierarchisch strukturierte Abteilungen mit eindeutiger Verantwortungszuordnung gelten.

Aus dieser für alle Beteiligten ungewohnt offenen Situation, können Konflikte resultieren, die nicht nur für die Teammitglieder mit persönlichen Belastungen verbunden sind, sondern die Behandlung und damit die Effektivität direkt beeinflussen. Während Konflikte hinsichtlich alltäglicher organisatorischer Fragen in der Regel einfach lösbar sind, resultieren aus der Nichtbeachtung fachlicher Zuständigkeiten oder der Priorisierung einseitiger Therapiemaßnahmen aufgrund divergierender Krankheitsmodelle (z. B. „Spritzentherapie“ vs. Aktivierungsprogramm) nur schwer und zeitaufwändig lösbare teaminterne Konflikte, die sich ungelöst und unbesprochen negativ auf die Behandlungseffekte der Patienten auswirken können.

Im Workshop werden häufige und typische im klinischen Alltag „anstrengende“ Interaktionsmuster mit ungünstigem Einfluss auf die Teamarbeit beschrieben und mögliche Reaktionen bzw. Lösungen besprochen.

Eine gesonderte Anmeldung ist erforderlich.

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Biofeedback (WS 4)
Peter Kropp, Rostock
Anmeldung

Nach aktuellen Leitlinien gelten psychologische Verfahren, die der Verhaltenstherapie entstammen, als evidenzbasiert und als hoch effektiv in der Behandlung beispielsweise primärer Kopfschmerzen. Darunter fallen sowohl die Migräne als auch der Kopfschmerz vom Spannungstyp. Psychologische Verfahren sind wirksam und können unter bestimmten Voraussetzungen sogar als Alternative zur medikamentösen Therapie eingesetzt werden. Neben Beratung, Entspannungsverfahren, operanten und kognitiv-verhaltenstherapeutischen Behandlungsansätzen im eigentlichen Sinne hat sich in den letzten Jahren zunehmend die Biofeedback-Therapie als verhaltenstherapeutische Maßnahme zur Behandlung von Kopfschmerzen und Migräne etabliert. Aus umfangreichen Cochrane-Studien und aktuellen Metaanalysen geht hervor, dass diese Therapieverfahren beispielsweise bei der Migräne ähnlich effektiv sind wie eine medikamentöse Prophylaxe. Das Prinzip dieser Behandlung ist einfach: Grundsätzlich können alle autonom oder zentral ablaufenden Körperfunktionen über Biofeedback beeinflusst werden. Sie müssen nur bewusst wahrgenommen werden. Dadurch lassen sich diese Funktionen willentlich in die gewünschte Richtung beeinflussen. Dies gilt in besonderem Maße auch für die Behandlung von Kopfschmerzen und Migräne. So kann mit unspezifischer Wirkung zumindest eine autonome Ruhigstellung erreicht werden, die ihrerseits die Wahrscheinlichkeit beispielsweise für einen Migräneanfall reduziert. Aber auch spezifischer wirkende Verfahren können bei der Behandlung von Kopfschmerzen eingesetzt werden, so beispielsweise ein Ansatz zum Aufbau von Habituationseffekten, der direkt in den Pathomechanismus eingreift.Im Workshop werden in einem kurzen Vortrag zunächst die Grundlagen der Biofeedbacktherapie vorgestellt. Es folgen Fallbeispiele bei der Anwendung im Bereich chronischer Schmerzzustände, hier speziell bei der Migräne und beim Kopfschmerz vom Spannungstyp. Abgerundet wird das Seminar mit praktischen Übungen der Teilnehmer an verschiedenen, zur Verfügung gestellten Biofeedbackgeräten. Dabei werden Fallstricke bei der Anwendung der Geräte und bei der Behandlung ausführlich erläutert. Außerdem wird auf abrechnungstechnische Besonderheiten dieser Behandlungsmethode und auf mögliche Kontraindikationen eingegangen.

Eine gesonderte Anmeldung ist erforderlich.

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Tanztherapie (WS 5)
Stefanie Metzeler, Hopfen am See
Anmeldung

Auf der Grundlage einer detallierten Bewegungsanalyse werden Ihnen die theoretischen Hintergründe der tanztherapeutischen Arbeit vermittelt.Unsere Verhaltensmuster spiegeln sich in unseren Bewegungsmustern wider, die im Körpergedächtnis abgespeichert werden. Durch gezielte Bewegungsangebote können eingeübte und somit gelebte Muster durchbrochen werden. Somit wird der Therapieprozess auf der Körpergedächtnisebene unterstützt und der Weg zur gedanken- und angstfreien Bewegung geebnet.Im Rahmen von praktischen Übungen erhalten Sie die Möglichkeit, diese Zusammenhänge wahrzunehmen und zu erkennen.

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Faszienbehandlung bei chronischen Schmerzen - Übungen zur Selbstanwendung (WS 6)
Carsten Schmid, München | max. 15 TN
Anmeldung

Faszienbehandlung bei chronischen Schmerzen - Übungen zur Selbstanwendung. Vorstellung der einzelnen Komponenten des Faszientrainings sowie der entsprechenden bewegungstherapeutischen Übungen.